Rückbildungsgymnastik

Mittels Rückbildungsgymnastik können Sie nach der Geburt Ihres Kindes Ihren Beckenboden stärken.

Die Freude ist groß: Ihr Baby ist da! Doch leider fühlen Sie sich noch immer, als seine Sie schwanger? Keine Panik, das ist ganz normal. Zwar reduziert sich Ihr Bauch direkt nach der Geburt bereits erheblich und Sie sind 5-7 Kilo leichter, jedoch wird es ein wenig Zeit in Anspruch nehmen, bis Sie wieder zu Ihrer alten Figur gelangen. Mit der Rückbildungsgymnastik können Sie Ihren Beckenboden und Ihre Muskeln auf sanfte Art stärken. Wichtig ist anfangs vor allem, dass Sie sich Zeit geben und Ihren Körper nicht überfordern.

Der Körper startet nach der Geburt umgehend selbst mit der Rückbildung. Gewicht und Umfang der Gebärmutter werden in den ersten Tagen und Wochen erheblich reduziert, was Sie in Form von Nachwehen sicher auch ab und zu spüren. Haut und Bauchmuskulatur sind stark überdehnt und daher noch recht schlaff, der Beckenboden ist ebenfalls kraftlos und muss gezielt gestärkt werden. Sanfte, aber effiziente Rückbildungsgymnastik hilft Ihnen dabei, diese Bereiche zu kräftigen. Weiterhin kann durch Rückbildungsgymnastik das Risiko für Spätfolgen wie Gebärmuttersenkung und Inkontinenz verringert werden. Sportarten, die den Beckenboden strapazieren, sollten Sie jedoch in den ersten drei Monaten auf keinen Fall ausüben. Dazu gehören zum Beispiel Jogging, Tennis, Volleyball und Aerobic.

Wann sollten Sie mit Rückbildungsgymnastik beginnen?

Die Muskelfasern des Beckenbodens werden bei der Geburt stark überdehnt. Mit Rückbildungsgymnastik sollte erst begonnen werden, wenn dieser Bereich wieder ganz verheilt und schmerzfrei ist. Bevor Sie mit der Rückbildungsgymnastik beginnen, sollten Sie unbedingt mit Ihrem Gynäkologen Rücksprache halten. Unabhängig davon, ob natürliche Geburt oder Kaiserschnitt, Sie sollten in den ersten sechs bis acht Wochen nur sehr sanfte Übungen durchführen. Danach können Sie gern im Kraftwerk mit Rückbildungsgymnastik oder Yoga beginnen.

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